Weltweiter Marsch Presseportal

Presseportal Weltweiter Marsch

23. März 2009 · Hinterlasse einen Kommentar

Herzlich Willkommen auf dem Presseportal des Weltweiten Marschs für Frieden und Gewaltfreiheit!

Die aufgeführten Artikel, Fotos, Video oder Audio-Dateien sind – sofern nicht anders vermerkt – bei Nennung des Autors und der Quelle frei verfügbar. Über eine Rückmeldung bei Verwendung sowie Kritik, Anregungen würden wir uns freuen. Auch weitere Fragen stehen wir Ihnen selbstverständlich zur Verfügung.

(Weiteres unter Hintergrund und Kontakt.)

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Freiheit statt Angst – weltweit

8. September 2009 · Hinterlasse einen Kommentar

Am 12.9.2009 werden wieder eine große Anzahl Menschen auf die Straße gehen, um gegen die Beschneidung der Freiheitsrechte, die Schritt für Schritt seit 2001 eingeführt wurden, vehement zu protestieren. Welt ohne Kriege e.V. und der weltweite Marsch für Frieden und Gewaltfreiheit solidarisieren sich mit diesem Protest und rufen gemeinsam die Menschen dazu auf, sich gegen die Überwachung ihrer Person mit den gewaltfreien Mitteln, die uns zur Verfügung stehen, zu wehren.

Die Schlussfolgerungen, die die sogenannte freie Welt aus Ereignissen um den 11. September 2001 gezogen hat, sind primitiv und entsprechen keiner rationalen Erwägung, sondern vielmehr einer irrationalen Panikreaktion. Während von der westlichen Welt Billiardenbeträge in die Rüstung und „Sicherheitssysteme“ gesteckt werden, sterben Kinder in afrikanischen Ländern, in Palästina, Afghanistan und Irak, an vermeidbaren Krankheiten, Unterernährung und Waffen, die bei uns produziert werden, und verstärken somit die Ungleichheit und den Hass – auch hierzulande.

Die Forderung Freiheit statt Angst ist auch unsere Forderung. Der Weltweite Marsch setzt sich für ein Verständnis der Mechanismen, die zu Krieg und Gewalt führen, ein. Angst ist die Wurzel der Gewalt. Angst vor dem eigenen Tod oder dem seiner Familienmitglieder, Angst vor der Rechtlosigkeit, Angst, einem unmenschlichen System ausgeliefert zu sein. Fatal ist das blinde Folgen der Spirale der Angst und damit der Gewalt durch Krieg, Aufrüstung und Freiheitsentzug zu „präventiven Zwecken“. In einer Welt, in der die Anzahl der Atomwaffen, vor allem die der angeblich so freien Welt, immer noch unübersehbar ist und diese in noch unberechenbarere Hände gelangen könnten, ist eine Angstreaktion gefährlich und nicht effektiv. Denn sicherer wird unser Planet dadurch nicht. Auch die „terroristische Gewalt“ rührt aus einer blinden, gewalttätigen Angstreaktion auf die massiven Ungerechtigkeiten zwischen den Menschen, aus der finanziellen Ungleichheit genauso wie aus Diskriminierung und Verunglimpfung ganzer Religionen, Kulturen und Lebensstile.

Wollten wir wirklich einen Ausweg aus der Gewalt finden, würden wir alle Energie, alle Mittel und alle Aufmerksamkeit auf die Bekämpfung der Armut, des Hungers, der Chancenlosigkeit Milliarden entrechteter Menschen dieser Welt lenken und endlich eine solidarische Welt schaffen, anstatt diese Situation zu zementieren und die Errungenschaften zu amputieren, die uns zu den mündigen und gewissenhaften, gebildeten und freiheitsbewussten Menschen gemacht haben, die wir heute sind.

Offensichtlich sind unsere Politiker nicht in der Lage oder nicht willens, diese rationale Richtung zur Beendigung der Gewalt und zur Versöhnung zwischen den Kulturen und Kontinenten einzuschlagen. Deshalb müssen wir ihnen mit dem Nachdruck eines ausdauernden, solidarischen und gewaltfreien Protestes, weltweit dazu verhelfen.

 

Der Weltweite Marsch für Frieden und Gewaltfreiheit beginnt am 2. Oktober 2009 in Neuseeland und endet am 2. Januar 2010 in den argentinischen Anden. In den 98 Ländern, die auf dieser Strecke liegen, bringt er globale und lokale Themen für Frieden und Gewaltfreiheit auf die Tagesordnung. So auch in Deutschland und Berlin, wo das internationale Team am 6. November eintrifft und unterschiedlichste Veranstaltungen stattfinden: das Festival der Gewaltfreiheit, ein Symposium zur Abrüstung, Konzerte und natürlich ein Marsch durch die Stadt mit einer Kundgebung am Brandenburger Tor. Besonders freuen wir uns, dass das Komitee der Friedensnobelpreisträger, das ebenfalls am 10. und 11. September in Berlin tagt, den Marsch unterstützt.

Aktuelle Informationen unter: www.weltweitermarsch.de

und www. weltweitermarsch-deutschland.de

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Die In vor der US Botschaft am Jahrestag des Bombenabwurfes von Hiroshima

4. August 2009 · Hinterlasse einen Kommentar

Aktivisten der internationalen Organisation Welt ohne Kriege e.V. werden am Donnerstag den 6.8.2009 demonstrativ vor der US Botschaft in Berlin sterben, so wie tatsächlich vor über 60 Jahren 155000 Menschen beim ersten Abwurf einer Atombombe sofort gestorben sind, einige mehr noch an den Folgen. Sie wollen darauf aufmerksam machen, dass im Gegensatz zu dem Gefühl von Sicherheit die atomare Gefahr stark anwächst. Dazu trägt vor allem die Weigerung der Atombomben-Staaten bei, die unterzeichneten Verträge einzuhalten und mit der schrittweisen Abrüstung zu beginnen. Sie bieten damit eine Legitimation für andere Staaten selbst Atomwaffen zu entwickeln und es ist nur eine Frage der Zeit, wann nicht-staatlich kontrollierte Organisationen in den Besitz von Technologie und Material gelangen können.
Auch der weltweite Marsch für Frieden und Gewaltfreiheit, ebenfalls von Welt ohne Kriege, hat als erste und wichtigste Forderung die sofortige nukleare Abrüstung. Dieser beginnt am 2. Oktober 2009 in Neuseeland und endet genau drei Monate später am höchsten Berg Amerikas, dem Aconcagua, in den argentinischen Anden. Auf den 160.000 dazwischen liegenden Kilometern bringen in mehr als 90 Ländern Hundertausende Friedensaktivisten völkerverbindend globale und lokale Konflikte zur Sprache: für weltweite Abrüstung aller atomarer und konventioneller Waffen, für den sofortigen Abzug aller Invasionstruppen aus Besatzungsgebieten, für Nichtangriffspakte und gegen Krieg sowie alle andere Formen der Gewalt. Im November kommt der Marsch nach Berlin.
Ort: US Botschaft, Pariser Platz, Brandenburger Tor
Zeit: 15.30 Uhr bis 16.30 Uhr
Verantwortliche: Johanna Heuveling, mobil: 0163 4295771

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Bundesministerin unterstützt den Weltweiten Marsch

13. Juli 2009 · Hinterlasse einen Kommentar

bmin_bildwebHeidemarie Wieczorek-Zeul unterstützt den Weltweiten Marsch für Frieden und Gewaltfreiheit. Die Bundesministerin für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit, die bereits in den letzten Jahren die Kriege im Irak und im Libanon sowie horrende Rüstungsausgaben oder den Verbleib von Atomwaffen in Deutschland scharf kritisiert hatte, erklärte: „Ich unterstütze den weltweiten Marsch für Frieden und Gewaltfreiheit, weil er für eine gewaltlose, offene und tolerante Gesellschaft wirbt und dadurch zur Entwicklung einer umfassenden Friedenskultur beiträgt. Wir müssen die Gräben von Feindseligkeit und Sprachlosigkeit überwinden und die Vision eines gemeinsamen friedlichen Zusammenlebens Realität werden lassen.“

Der Weltweite Marsch für Frieden und Gewaltfreiheit beginnt am 2. Oktober 2009 in Neuseeland und endet genau drei Monate später am höchsten Berg Amerikas, dem Aconcagua, in den argentinischen Anden. Auf den 160.000 dazwischen liegenden Kilometern bringen in mehr als 90 Ländern Hundertausende Friedensaktivisten völkerverbindend globale und lokale Konflikte zur Sprache: für weltweite Abrüstung aller atomarer und konventioneller Waffen, für den sofortigen Abzug aller Invasionstruppen aus Besatzungsgebieten, für Nichtangriffspakte und gegen Krieg sowie alle andere Formen der Gewalt.

Initiert von Welt ohne Kriege und der Humanistischen Bewegung haben sich mittlerweile unzählige andere Organisationen sowie zahlreiche Prominente, wie die Chilenische Präsidentin Michelle Bachelet, der bolivianische Präsident Evo Morales, der Dalai Lama, Noam Chomsky, Konstantin Wecker und viele weitere der weltweiten Initiative angeschlossen.

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Proteste vor peruanischen Vertretungen in Deutschland

14. Juni 2009 · Hinterlasse einen Kommentar

An drei Orten gleichzeitig waren am Freitag, den 12. Juni um 13:00 Uhr in Deutschland Aktionen vor peruanischen Botschaften/Konsulaten in Berlin, Düsseldorf und München.

Berlin
In Berlin waren insgesamt 20 Menschen: Peruaner, Leute von den Organisationen: Friedensrat, attac, Welt ohne Kriege, Informationsstelle Peru e.V. und Humanistisches Zentrum der Kulturen vor der peruanischen Botschaft. Es gab ein Gespräch mit dem ersten Sekretär der Botschaft und  ihm wurden die Stellungnahmen von Tomas Hirschs und Michael Steinbach übergeben.

Solidarität mit Peru vor der Botschaft in Berlin

München
Es beteiligten sich Leute von den Organisationen: attac, La Ruca (Chile), Bündnis gegen Krieg und Rassismus, Venezuela Avanza, Bündnis Cuba, Friedensgruppen, Greenpeace ,  Welt ohne Kriege,  und Humanistisches Zentrum der Kulturen. Wir wurden zu einem Gespräch mit dem Sekretär der Botschaft eingeladen und konnten ihm unseren Standpunkt vermitteln.

Solidarität mit Peru in Muenchen

Düsseldorf

8 Leute von den  Organisationen Gesellschaft für Bedrohte Völker und Humanisten überreichten das  Protestschreiben im Namen von Welt ohne Kriege.

Solidarität mit Peru in Duesseldorf

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Proteste vor Peruanischen Vertretungen in Deutschland zum Stoppen der Gewalt gegen die indigene Bevölkerung Perus

14. Juni 2009 · Hinterlasse einen Kommentar

12. Juni 2009

Mehrere Organisationen (Attac, venezuela avanza bündnis, cuba, Friedensgruppen, greenpeace, Bündnis gegen Krieg und Rassismus, Welt ohne Kriege e.V. und Humanistisches Zentrum der Kulturen u.a.) werden heute vor die peruanischen Vertretungen gehen, um ihren Protest gegen die brutale Gewalt der peruanischen Regierung gegen die indigene Bevölkerung auszudrücken.

Seit letztem Freitag übt die Armee massive Gewalt aus, die bereits zum Tod von mehr als 50 Menschen und über 150 Verletzten führte, gegen die Menschen, die auf friedliche Weise gegen Freihandelsabkommen zwischen der Regierung und den USA protestiert hatten. In mehreren peruanischen Städten, in welchen Solidaritätskundgebungen liefen, ist der Ausnahmezustand ausgerufen worden und im Amazonasgebiet herrscht Schießbefehl. “Die Regierung mißbraucht ihre politische Macht, um nationale und multinationale Monopol-Interessen zu befriedigen, dabei den Mord an der indigenen Bevölkerung in Kauf nehmend (…) Die politische Macht – wieder einmal – versteckt sich hinter feierlichen Reden, währenddessen sie in einem Bruderkrieg von Peruanern in Uniform gegen Peruaner in Zivil verwickelt ist.“ so der Wortlaut der Stellungnahme des Humanistischen Sprechers von Südamerika, Tomas Hirsch.

Die Humanisten weltweit fordern ein sofortiges Ende der gewaltsamen Unterdrückung der indigenen Bevölkerung Perus von Seiten der Regierung und die Achtung und Wahrung von Demokratie und Menschenrechten: „Es ist wichtig zu verstehen, dass es keinen Frieden geben wird, solange Gewalt als Methode zur Konfliktlösung angewandt wird und wirtschaftliche Interessen wichtiger als Menschenleben sind.“

Dafür finden in drei deutschen Städten heute, am Freitag den 12.6. von 13 – 14 Uhr, Proteste vor den konsularischen Vertretungen Perus statt mit Überreichung eines Protestschreibens (angehängt).

München

Peruanische Generalkonsulat

Herzog Heinrich Straße 28

Verantwortliche: Angelika Klatte Tel. 0177 8405895

Düsseldorf

Honorakonsulat von Peru

Oststr. 84, 4. Etage, 40210 Düsseldorf

Verantwortliche: Marita Simon Tel. 0175 4153999

Berlin

Peruanische Botschaft

Mohrenstraße 52

Verantwortlicher: Michael Steinbach Tel.  0177 7389860

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Bed In – Friedensaktivisten legen sich öffentlich für den Frieden ins Bett.

14. Juni 2009 · Hinterlasse einen Kommentar

„Give peace another chance“ – Unterstützung des Weltweiten Marschs für Frieden und Gewaltfreiheit

„Imagine all the people living life in peace… you may say I’m a dreamer, but I’m not the only one.“

19. Mai 2009

Diesen Traum weiterträumen werden viele Menschen weltweit Ende Mai 2009. 40 Jahre sind vergangen seit dem legendären Bed-In von Yoko Ono und John Lennon, die damals aus Protest gegen den Vietnam Krieg eine Woche lang nach dem Motto „die einzige Alternative zur Gewalt ist es, im Bett zu bleiben und seine Haare wachsen zu lassen“ das Bett hüteten.

ie kanadischen Gruppe „Paix & Humour“ (Frieden & Humor) sieht sich dieser Tradition verpflichtet. Die jungen kanadischen Künstler organisieren in Montreal eine Bed-In Woche, was aber nicht bedeutet, dass sie auf der faulen Haut liegen werden, sondern es finden Lesungen, Musik-Sessions, ein Pyjamamarsch und vieles mehr statt. Prominente, Künstler und Bürgermeister sind eingeladen, mit ins Bett zu steigen, wo sie zum Thema Frieden Statements abgeben werden oder singen, dichten, malen… alles wird natürlich im Internet veröffentlicht.

Dieses Jahr verbinden die Kanadier ihre Protestaktion mit der Unterstützung des Weltweiten Marschs für Frieden und Gewaltfreiheit, der von Welt ohne Kriege und der Humanistischen Bewegung initiiert und von Yoko Ono unterstützt wird. Aktivisten dieser Organisationen weltweit haben sich freudig entschlossen, dem Beispiel zu folgen und sich ebenfalls demonstrativ ins Bett zu legen. In Deutschland werden die Bed-Ins in der nächsten Woche in München in der Fußgängerzone und in Berlin am Potsdamer Platz stattfinden.

Der weltweite Marsch, der am 2. Oktober 2009, am Geburtstag Mahatma Gandhis, dem Internationalen Tag der Gewaltfreiheit, in Neuseeland beginnt und am 2. Januar 2010 in den argentinischen Anden endet, fordert unter anderem nukleare und konventionelle Abrüstung und den Verzicht von Kriegen als Mittel zur Konfliktlösung. In 90 Tagen bringt diese grenzüberschreitende Initiative in über 90 Ländern globale und lokale Probleme auf die Tagesordnung, die Gewalt zwischen Menschen und Staaten produzieren und macht auf Initiativen und Menschen aufmerksam, die schon lange Methoden zur Überwindung der Gewalt suchen und praktizieren.

Berlin,

hier ein Video vom Bed-In (40ter Jahrestag vom BED-IN Yoko Ono & John Lennon in Montreal – Give Peace a Chance)  in Berlin
http://www.youtube.com/watch?v=3nM0-QwH2bM

Potsdamer Platz, Leipziger/Ebertstr. an den Mauerresten:

Verantwortliche: Johanna Heuveling Tel. 0163 4295771

München,

und vom Bed – In in München
http://www.myvideo.de/watch/6503093/Muenchner_BED_IN_2009

Neuhauser Str. 8 in der Fußgängerzone

Verantwortliche: Angelika Klatte Tel. 0177 8405895

Im Internet:

Paix & Humour: http://www.inpax.ca/index.php?option=com_content&view=article&id=52&catid=34&Itemid=56〈=fr

Weltweiter Marsch für Frieden und Gewaltfreiheit:

http://www.theworldmarch.org

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Atomwaffengegner putzen Atombomben weg

3. Mai 2009 · Hinterlasse einen Kommentar

In voller Putzmontur, mit Besen bewaffnet sah man eine Schar engagierter Atomwaffengegner am Tag der Walpurgisnacht eine Atomrakete die zentrale Berliner Allee Unter den Linden entlang fegen, von der Humboldt Universität bis zum Brandenburger Tor. Vorbei ging es an den Botschaften von Russland, Großbritannien und Frankreich, wo die Putzfrauen und -männer minutenlang „Freeze-Standbilder“ formten, um die vorbeiströmenden Touristen auf den Besitz dieser Länder von Atomwaffen aufmerksam zu machen.

Kehraus der Atombomben vor dem Brandenburger Tor

Kehraus der Atombomben vor dem Brandenburger Tor

20 Atomwaffen befinden als „Überbleibsel“ des Kalten Krieges noch in Deutschland auf dem Bundeswehr-Fliegerhorst Büchel in der Südeifel. Die US-Airforce hatte letztes Jahr in einem internen Bericht die Lagerung als „unsicher“ klassifiziert. Die Bundesregierung schweigt sich über Existenz und Verwendungszweck der B-61 Bomben aus. In der letzten Woche erst lehnte der Bundestag einen Antrag zum sofortigen Abzug der verbliebenen Atomwaffen aus Deutschland ab. „Let’s Kehr! Kehr vor der eigenen Tür!“ lautete der Slogan der Aktion. „Unsere Regierung sollte nicht einfach die Hände in den Schoß legen und warten, bis die USA und Russland weitere Schritte zur atomaren Abrüstung vereinbaren. Deutschland hat eine moralische Verpflichtung, sich an dem Abrüstungsprozess zu beteiligen, in dem es auf die atomare Abschreckung verzichtet,“ sagte Xanthe Hall, Sprecherin der Kampagne „unsere zukunft – atomwaffenfrei“.

Das „nukleare Saubermachen“ wurde von der Ärzteorganisation IPPNW, dem Verein „Welt ohne Kriege“, der Humanistischen Bewegung, der Internationalen Frauenliga für Frieden und Freiheit, dem Deutschen Friedensrat, dem Deutsch-Japanischen Friedensforum, der Sichelschmiede, der Friedensinitiative Kyritz-Ruppiner Heide und Gruppen der Friedenskoordination Berlin unterstützt.

Video/Fotos zur Aktion unter www.atomwaffenfrei.de

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Konstantin Wecker unterstützt den Weltweiten Marsch für Frieden und Gewaltfreiheit

8. April 2009 · Hinterlasse einen Kommentar

Presseerklärung 08.04.2009

In den ersten Apriltagen erklärte Konstantin Wecker „von ganzem Herzen“, wie er unterstrich, seine Unterstützung für den Weltweiten Marsch für Frieden und Gewaltfreiheit. Mit „spitzer Feder und bissiger Zunge“ engagiert sich der prominente Münchener Autor, Liedermacher und Komponist seit Jahrzehnten für Frieden und macht auf den Wahnsinn von Aufrüstung und Militarismus aufmerksam.

Gegenüber den Organisatoren des Weltweiten Marsches erklärte er:

Konstantin Wecker 07.10.2007 München

Foto: Thomas Karsten

„Eine Welt geht gerade vor die Hunde, aber es war nicht die beste aller möglichen, und schon gar nicht war es unsere. Die Welt des Profits und der Konkurrenz ist in der Krise – aber die Welt der Liebe und der Zusammenarbeit hat sich, unbemerkt von Mainstream-Medien und Fernsehphilosophen, weit nach vorne gearbeitet im kollektiven Bewusstsein.

Jeder von uns muss erkennen, dass wir als menschliche Wesen, in welchem Teil der Welt wir auch zufällig leben, oder welcher Kultur wir zufällig angehören, voll und ganz für den Gesamtzustand der Welt verantwortlich sind.

Wir haben durch unser tägliches Leben dazu beigetragen und sind Teil dieser monströsen Gesellschaft, mit ihren Kriegen, ihrer Brutalität und Gier, und nur, wenn wir das klar erkennen – nicht intellektuell, sondern so, wie wir Hunger und Schmerz empfinden – nur, wenn wir klar erkennen, dass Sie und Ich verantwortlich sind für die ganze Welt, werden wir endlich richtig handeln.

Frieden ist nicht der Zustand zwischen zwei Kriegen.
Frieden wird nicht durch Siege erkauft.
Frieden braucht Mut. Mut zur Wahrheit und den Mut, sich selbst zu verändern.“

Ganz in diesem Sinne beginnt der Weltweite Marsch am 2. Oktober 2009, am Geburtstag Mahatma Gandhis, dem Internationalen Tag der Gewaltfreiheit, in Neuseeland und endet am 2. Januar 2010 in den argentinischen Anden. In 90 Tagen bringt die grenzüberschreitende Initiative in über 90 Ländern globale und lokale Probleme auf die Tagesordnung, die unsere Sicherheit ernsthaft gefährden, wie die beträchtlichen Arsenale an Atomwaffen oder die illegale Besatzung fremder Territorien.

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Neben Konstantin Wecker unterstützen die durch die Humanistische Bewegung und Welt ohne Kriege ins Leben gerufene weltweite Friedensinitiative auch zahlreiche andere Organisationen wie „Mayors for Peace“ sowie weitere namhafte Persönlichkeiten, wie Noam Chomsky, Franz Alt, Desmond Tutu, der Dalai Lama, die chilenische Präsidentin Michelle Bachelet, Yoko Ono, Juanes, Daniel Barenboim und viele mehr.

Weitere Informationen unter www.weltweitermarsch.de

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Nicht nur „Jubeltschechen“

7. April 2009 · Hinterlasse einen Kommentar

Proteste zum Obama-Besuch in Prag:

Von Christian Heinrici

Am 5. April, zum Besuch des US-amerikanischen Präsidenten Obama in Prag, fanden sich nicht nur „Jubeltschechen“, sondern auch durchaus ernsthafte Demonstranten ein, die gegen das geplante Radar als Teil des US-Raketenabwehrschilds protestierten. Schon am vorigen Tag ließen die humanistischen Aktivisten der Bewegung der Gewaltfreiheit ein weitsichtbares Transparent von den Brücken über die Moldau, um auf die geplante Stationierung US-amerikanischer Truppen auf tschechischem Territorium und das Star-Wars-Projekt aufmerksam zu machen.

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„No Star Wars“ hatten sich die jungen Aktivisten in großen Lettern auf die Körper gemalt, um den US-Präsidenten am Sonntag willkommen zu heißen, und setzten sich mit ihrer Aktion nicht nur kritisch sondern auch kreativ von der jubelnden Menge der Fähnchenschwenker ab, die sich distanzlos an die Bühnen drängten. Distanziert zu den Starlets auf der politischen Bühne blieb auch Jan Tamas.

Den ganzen Artikel in der Neuen Rheinischen Zeitung lesen

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Der Sturz der Tschechischen Regierung

30. März 2009 · Hinterlasse einen Kommentar

Presseerklärung, Europe for Peace, 25.03.2009,

Ein Sieg für die Demokratie, für die Politik der Abrüstung und Gewaltfreiheit

topolanekGestern hat das tschechische Parlament, aufgrund eines Antrages der sozialdemokratischen Opposition, der Regierung des Konservativen Mirek Topolanek das Misstrauen ausgesprochen. Das ist ein großer Sieg für die „Gewaltfreie Bewegung gegen Militärbasen in der Tschechischen Republik“, die hierin eine realistische Chance sieht, die Einrichtung des US-amerikanischen Radarschilds zu verhindern. (Mehr unter Pressemitteilungen)

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